M4

Architekturfotoserie über das gesamte U-Bahn-Netz der Metró Budapest und Földalatti

Szent Gellért tér

M3

Architekturfotoserie über das gesamte U-Bahn-Netz der Metró Budapest und Földalatti

Ritt auf der Rolltreppe

M2

Architekturfotoserie über das gesamte U-Bahn-Netz der Metró Budapest und Földalatti

Zug der Linie M2 am Deák Ferenc tér

Anmerkungen

Architekturfotoserie über das gesamte U-Bahn-Netz der Metró Budapest und Földalatti

Unter den U-Bahnen Europas spielt Budapest eine besondere Rolle, deren Geschichte eigentlich in Deutschland beginnt. Das damalige Berlin entwickelte sich rasant. Der Potsdamer Platz z.B. war der zu dieser Zeit verkehrsreichste Ort Europas. Logischerweise musste sich die Infrastruktur diesem Verkehrsaufkommen anpassen, was die Idee einer Untergrundbahn nach Londoner Vorbild auf den Plan rief und so sollte eigentlich Berlin die erste U-Bahn Kontinentaleuropas erhalten. Planung und Ausführung aber wurden von den Berlinern durch elende Diskussionen ausgebremst. Genau jene eigentumsfixierten und besitzstandsfokussierten Kleingeister die Berlin heutzutage ein Gentrifizierungsdesaster bescheren, ließen damals die visionären Ingenieure Siemens & Halske nicht zum Zuge kommen.

Werner von Siemens suchte ein größeres Einsatzgebiet für seine Erfindung des Elektromotors, welcher zuvor nur in Straßenbahnen verbaut wurde. Siemens fackelte nicht lange und wandte sich von den Berliner Kleingeistern ab um in Budapest – zum damaligen befreundeten Österreich-Ungarn gehörend – seine Pläne zu realisieren. 1896 ging die als Unterpflasterbahn konzipierte erste Untergrundbahn Kontinentaleuropas und erste elektrische U-Bahn weltweit in Betrieb.

Genau jene Bahn ist die gelb gekennzeichnete Linie M1, die Földalatti. Den Zugang zur Bahn gewähren die Seitenbahnsteige deren Eingänge die prachtvolle Andrássy út Allee flankieren. Die Bahn ist klein und richtete sich an das damalige Passagieraufkommen, welches heute natürlich ein wenig höher ist. Das sozialistische Ungarn sanierte die Bahn in den 1970er Jahren und zollte dem Denkmalschutz glücklicherweise höchste Aufmerksamkeit. Die Linie wurde dabei gleichzeitig gen Norden erweitert.

Die Budapester Metro zu fotografieren war schwierig. Aufgrund örtlicher Enge konnte ich mit außer der Linie M4 nicht wie üblich mit einer Festbrennweite arbeiten sondern musste auf ein Ultraweitwinkel zurückgreifen, was auch Offenblende von f/4 und nicht wie sonst üblich f/1.4 bedeutet. Die Budapest-Fotos weisen daher (leider) einen gestalterischen Bruch zu den anderen U-Bahn-Fotos auf. Alle Fotos entstanden mit dem Canon EF 16-35mm f/4L IS USM. Im Fall der Budapester Metrolinie M4 konnte ich glücklicherweise wieder mein geliebtes Sigma 35mm f/1.4 DG HSM Art einsetzen.

M1 – Földalatti

Architekturfotoserie über das gesamte U-Bahn-Netz der Metró Budapest und Földalatti

Zugdurchfahrt einer Földalatti-Bahn

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